Monilisigudi September 1st, 2010
Anlässlich unseres heutigen 38. Hochzeitstages öffne ich mal mein nostalgisches Foto-Album.
Unsere Hochzeitsreise führte uns damals u.a. in den schönen Odenwald und nach Rothenburg ob der Tauber.



Am vergangenen Sonntag waren wir dann nach 38 Jahren erstmalig erneut in Rothenburg. Auf den Röderturm sind wir nicht geklettert. Das hätte ich zwar gerne gemacht, aber wir hatten nur 2 Stunden in diesem schönen Städtchen und waren ja mit unserer 10-Personen-Gruppe unterwegs. So haben mein Mann und ich uns vorgenommen, auf jeden Fall nochmal zu zweit dorthin zu fahren.



Im historischen Baumeisterhaus befindet sich ein Restaurant und ein Cafe mit einem schönen Innenhof. Hier kehrten wir auf unserer Hochzeitsreise zu Kaffee und Kuchen ein.

Am Sonntag anno 2010 aßen wir im Goldenen Lamm. Das einzig positive hier war der schöne Ausblick aus dem Fenster. Auf der ganzen Reise wurde uns hier das schlechteste, dafür aber das teuerste Essen serviert. Da konnte auch der lauwarme Espresso, der als Entschädigung gereicht wurde, nichts gut machen. Na ja, Pech gehabt.

Verlockend waren auch die in vielen Schaufenstern zu sehenden und als Spezialität angepriesenen “Rothenburger Schneeballen”. Wir kauften einige dieser Gebäckstücke zu einem völlig überteuerten Preis (bis auf die untere Reihe kostete jeder Schneeballen 2,90 Euro) und hatten ein staubtrockenes, krümeliges und fades Kauerlebnis. Na ja, selber Schuld, kann man sagen. Dennoch trübten die beiden “kulinarischen” Pleiten nicht die vielen schönen Eindrücke, die wir in den zwei Stunden hatten. Und einige Erinnerungen an unsere damalige Hochzeits-Reise kamen ja auch noch dazu.

Nun überlegen wir, ob wir einen Besuch zur Weihnachtszeit in Rothenburg einplanen werden. Dann stelle ich es mir dort sehr romantisch vor.
Heute Abend werden wir unseren Hochzeitstag traditionell mit einem gemütlichen Essen bei unserem “Lieblings-Griechen” feiern.
Nachtrag vom 2.9.2010 :
Schön war’s gestern Abend. Das Essen schmeckte köstlich wie immer in diesem Restaurant. Und wie immer war es viel zu reichlich.
